Montag, 15. dezember 2008
Die neue Tour wird Paris -Dakar in den Schatten stellen.

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Start 12.1.09
von D-Rolf
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Freitag, 1. august 2008
Die Unruhen von Ulan Bator zwangen D-Rolf erst mal zum Rückzug. Der Trabi musste erst mal dort bleiben, aber Freunde versprachen ihm, das Auto zum vereinbarten Termin Ende Juli über die mongolisch-chinesische Grenze zu bringen und ihm dort wieder zu übergeben. Per Flugzeug ging's erst mal nach Hause und am 25.07. wieder zurück. Diesmal gleich nach Peking. Dem ging bereits ein harter Kampf um's begehrte Visa voraus.
Nach einer kurzen Besichtigung der Olympiastadt ging's mit dem Zug nach Erilan, dem  vereinbarten Übergabeort für den Trabi. Chaotische Zustände am Grenzübergang.
Das Drama nahm seinen Lauf: Kein Trabi da!
D-Rolf seines wichtigsten Arbeitsmittels beraubt! Natürlich nicht im wörtlichen, sondern im übertragenen Sinn. Die mongolischen Freunde hielten ihr Versprechen nicht, den Trabi ÜBER die chinesische Grenze zu bringen. Alles Reden half nichts. Kein Weg, die bürokratischen Hüden zu nehmen. Trabi in der Mongolei, D-Rolf in China, aus der Traum, den Trabi auf dem Platz des Himmlischen Friedens zu parken.
Auch das Spielershirt mit der Nummer 13, das ihm die Sportler des Leipziger ATV Volkmarsdorf als Glücksbringer mit auf den Weg gaben, um mit vielen Autogrammen deutscher Sportler und Politker aus aller Welt beschrieben wieder zurück zu kommen, musste D-Rolf (hier noch voller Optimismus) im Trabi in der Mongolei zurück lassen. Hoffenbtlich konnte er wenigstens eine Flasche "Cherry Lady" retten!

Originalkommentar D-Rolf:

"Ich war rundum gücklich, als ich gegen 8 Uhr mit dem endlosen Zug aus Peking Hauptbahnhof rausfuhr.

Andere bezahlen dafür 7 000€ im „Zarengold-Express“. .... Es ist schon ein Erlebnis als Alien (Ausländer) das Ticket zu bekommen. Man hatte uns unendlich im Kreis geschickt, bis ins vornehme „Peking-Hotel“. Dort wollte der Concierge sogar ein Mongolisches Visum! Endlich klappte es am Direktionsschalter No. 1 im schwerbewachten Hauptbahnhof. Aber sie konnten nicht sagen, wo der Zug in dem unendlichen Komplex dann abfährt. Diese Frage war nach einer Stunde immer noch nicht beantwortet. Am nächsten Tag, vor Abfahrt mit vollem Gepäck, brauchte es noch eine halbe Stunde um das Gleis und 15 Minuten den Waggon zu finden. Drin erwischte ich dann erst noch das falsche Abteil.

Nach Peking fährt der Zug durch sehr lange Tunnel und malerisch schroffe Gebirge. Später durch ebene mit Reisfeldern in Richtung Wüste Gobi.

 Natürlich gibt es unterschiedliche Wagenklassen. Die besseren haben in den Schlafwagen Aircondition,  pro Bett eine Flachbildschirm und ich kann mein Laptop mit 220V laden.

Kurz bevor der Zug in Erilan ankam, ging ein reger SMS-Verkehr mit dem Mongolischen Trabikurier los.

Er bekam den Trabi nicht über die Grenze u. wollte, das ich ihn selbst hole. Das war nie so abgemacht, ausserdem gäbe es Visa-Probleme u. Kosten mit Mongolen u. Chinesen.

Mit ehemaligem mongolischen Polizeikommandeur im UAS-Geländewagen wurden „Befreiungsstrategien“ für Trabi entwickelt.

Quartierwechsel.

Chinesisch gegessen!

Lage aussichtslos aber nicht nicht beschissen.

 

Vorauss. Ich muss ohne Trabi nach Peking zurück"



In einem Überlandbus mit Schlafkabinen
ging's zurück in die chinesische Hauptstadt.

ZITAT D-Rolf:
"Der New york Times Journalist, Mark Spencer,  meinte mal zum Aktionskünstler D-ROLF, Du brauchst weder deine Trompete, noch Drehorgel, noch Melone, DU! bist einfach ein Typ.
Gerade hat D-ROLF einen schweren Rüchschlag erlitten, in der Wüste Gobi, in der inneren Mongolei wurde von Chinesen oder Mongolen sein Trabi samt Bagage interniert."

Aber D-Rolf wäre nicht er selbst, wenn er nicht weiter kämpfen würde. Die Hoffnung stirbt zuletzt!. Auch wenn die deutschen Sportler sich sicherlich sehr gefreut hätten, des Trabi als moralische Unterstützung aus Deutschland in Peking zu sehen:D-Rolf wird auch ohne sein Gefährt alles tun, um die deutschen Sportler beim Kampf um Medailen moralisch zu unterstützen und dabei auch im Auftrag deutscher Firmen Kontakt zu chinesischen Unternehmen zu suchen.
Zurück in der Hauptstadt konnte er schon wieder lächeln und chinesischen Studenten die
Ostseezeitung
 präsentieren, die wie auch z.B. das Berliner Blatt regelmäßig über seine Tour zur Olympiade berichten.

 Aber Unterstützung und Sympathie erhält Rolf Becker von vielen Seiten. Kate Swoger von der CBC schrieb ihm:
"D-Rolf! It sounds like you have had a misadventure in China. I'm
very sorry.   I still cannot find up-to-date news in English on your
website. You will have to tell us all the details on the phone.   I
hope you have a good weekend even without German bread and utensils.  
Speak to you Monday,   Kate"

Leider ist es kaum möglich, schnell an möglichst detaillierte Infos zu kommen, da aufgrund von Sperren durch chinesische Behörden D-ROLF die Internet-Nutzung nur beschränkt möglich ist. Für alle Interessenten gibt's die Möglichkeit, D-Rolf telefonisch zu erreichen. Kurze Info's wie immer auch hier.
 

von D-Rolf
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Dienstag, 29. juli 2008
Seit Mai ist D-Rolf nun schon auf dem Weg nach Peking. Hier noch mal eine kurze Zusammenfassung des bisherigen Reiseweges.
Das Berliner Blatt berichtete bereits in mehreren Artikeln über die Reisevorbereitungen und einige Details.
Einige Bilder erreichten uns erst jetzt und die möchten wir den Lesern nicht vorenthalten.
Bis Riga war der Trabi erst mal mit einer Fähre von Scandlines unterwegs.
Nach Moskau zu fahren war angesichts der noch bevor stehenden Strecke ein Katzensprung und schon bald
stand das Auto vor der Bassilius-Kathedrale, einem der Wahrzeichen der russischen Hauptstadt.
Die russische Presse sowie Rundfunk und Fernsehen widmeten der Fahrt des Weltenbummlers zahlreiche Artikel.
Hin und wieder half dann ein von D-Rolf signiertes Explemplar der Zeitunger "Za Ruljem" oder  "Wokrug Sveta" eine Polizeikontrolle unbeschadet zu überstehen.
Weiter ging die Reise durch die endlosen Weiten Sibiriens und am Baikalsee vorbei.
Wie man sieht auch ein Stück der Strecke mit der Transsibirischen Eisenbahn. (Lustig die in roten Buchstaben gehaltene Warnung für den Lokführer: "Das Überfahren des Verbotssignals ist ein Verbrechen!")
Während der ganzen Fahrt gab es immer wieder ein großes Interesse der Menschen an D-Rolf und seinem Trabi. Viele Autogramme wurden geschrieben und manch einer verewigte sich auf der Motorhaube des Trabi.
Kleinere Reparaturen wurden problemlos bewältigt.
In der Mongolei erwarteten Rolf krasse Gegensätze: Karge Wüstenlandstriche
wunderschöne Paläste,
kleine und gorße Autos.
In Ulan Bator wurde D-Rolf von Mitarbeitern der deutschen Botschaft begrüßt.
Der größte Teil der Fahrt war geschafft, der schwierigste sollte aber noch kommen.

Weiter Bilder (alle Fotos, sofern nicht anders angegeben: D-Rolf) von der Fahrt gibt es hier. Aktuelle Kurzinformationen finden sich auch auf der Homepage von D-Rolf.
von D-Rolf
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